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DBK Demokratische Bürger Kissingen

Das August-Treffen der Bad Kissinger Neubürger im Restaurant Wittelsbacher Turm widmete sich dem Thema Fairtrade-Town-Kampagne. Rund 60 Bürger folgten der Einladung der beiden Initiatorinnen des Neubürgerstammtisches, Anita Schmitt und Elisabeth Müller. Schmitt ist Leiterin der Akademie Heiligenfeld und Mitglied der Kampagnen-Steuerungsgruppe. Oliver Key, Vorstandsmitglied des Eine-Welt-Vereins und ebenfalls Mitglied der Steuerungsgruppe, erklärte, wie mit dem Verkauf der Produkte im Kissinger Weltladen in der Prinzregentenstraße die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Erzeuger in der Dritten Welt in ausgewählten Projekten unterstützt werden. „Ziel ist es, ein menschenwürdiges Leben auch dort zu ermöglichen, zum Beispiel durch gerechte Löhne und soziale und ökologische Standards“. Im Anschluss ging er detaillierter auf die Fairtrade-Town-Kampagne ein. Er zeigte die fünf Kriterien zum Erreichen des Siegels für die Fairtrade-Stadt auf. Im März hatte der Wirtschaftsausschuss des Stadtrats beschlossen, dass sich Bad Kissingen an der weltweit agierenden Kampagne beteiligt. Rund ein Dutzend Kissinger Geschäfte und Unternehmer haben bislang ihre Teilnahme verpflichtend zugesagt und bieten mindestens zwei Produkte aus fairem Handel in ihrem Sortiment an.

Im Anschluss an den Vortrag kam es zu einer regen Diskussion der Neubürger mit Key. Zweifel kamen auf, ob Produkte nur aus Imagegründen ins Sortiment aufgenommen würden und die Entlohnung tatsächlich bei den Bauen und Handwerkern ankomme. Key erklärte, wie der Handel der Produkte kontrolliert werde und wie der Bezugsweg für den Weltladen sei. Dabei warb er auch um ehrenamtliche Mitarbeit im Weltladen.

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